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llms.txt und RSS-Feed im SEO CMS

Das SEO CMS schreibt bei jedem Build eine llms.txt mit Beschreibung, Nutzungshinweis, Betreiberangaben und einer Übersicht der wichtigsten Seiten, aber nur für freigeschaltete Websites. Daneben entsteht ein RSS-2.0-Feed mit den zuletzt veröffentlichten Beiträgen, auf den jede Seite im Kopf verweist.

Tisch in einem ruhigen Lesesaal mit einem Stapel leerer Karteikarten, offenem Notizbuch und Leselampe
Bild: KI-generiert

Zwei Dateien des SEO CMS sind für Programme geschrieben. Die llms.txt fasst eine Website für Sprachmodelle und KI-Agenten zusammen. Der RSS-Feed meldet neue Beiträge an Feedreader und andere Systeme. Beide entstehen bei jedem Build aus denselben Daten wie die Seiten, sie können also nicht veralten, solange gebaut wird. Diese Seite behandelt die llms.txt und den RSS-Feed.

Was die llms.txt ist

Die llms.txt ist ein Vorschlag, eine Datei unter /llms.txt bereitzustellen, die KI-Agenten hilft, eine Website zu nutzen. Veröffentlicht hat ihn Jeremy Howard am 03.09.2024 [1]. Die Datei ist in Markdown geschrieben. Pflicht ist nur eine Überschrift erster Ordnung mit dem Namen der Website. Empfohlen sind danach ein Zitatblock mit einer kurzen Zusammenfassung, weitere Absätze und Abschnitte mit Linklisten, in denen jeder Eintrag aus Name, Adresse und einer optionalen Notiz besteht [1]. Ein verabschiedeter Standard ist die Datei nicht. Die Spezifikation ist für Beiträge aus der Gemeinschaft offen [1]. Kein Dienst ist verpflichtet, sie zu lesen.

Der Nutzen ist deshalb zunächst indirekt. Wer eine llms.txt schreibt, muss entscheiden, welche Seiten einer Website wirklich zählen und wie sie sich in zwei Sätzen beschreiben lässt. Wie das in der Praxis aussieht, steht im Beitrag llms.txt in der Praxis, den Begriff erklärt das Glossar unter llms.txt.

Was in der llms.txt des CMS steht

Die Datei beginnt mit dem Namen der Website als Überschrift und einem Zitatblock mit der Beschreibung. Den Text pflegst du in den Einstellungen, sonst nimmt das CMS die Beschreibung der Website. Es folgt eine Zeile mit Stand, Sprache und einem Nutzungshinweis. In der Vorgabe heißt er: Inhalte dürfen mit Quellenangabe zitiert werden. Du kannst ihn ändern. Ein Abschnitt "Betreiber" nennt Herausgeber, Website, E-Mail, auf Wunsch Telefon und die redaktionell verantwortliche Person.

Holztafel in einem Flur mit mehreren leeren Karten in ordentlichen Reihen, ohne Schrift
Bild: KI-generiert

Danach kommen die Inhalte: die statischen Seiten, bei Portalen mit Bestenliste deren Einträge samt Kurzurteil und Bewertungsmethodik, die Einträge des Verzeichnisses und die Fachbeiträge. Jeder Beitrag steht mit Titel und Link, Kategorie, Veröffentlichungsdatum, Autor, Zusammenfassung und seinen Kernaussagen da. Wie viele Einträge je Abschnitt erscheinen, legt eine Einstellung fest, in der Vorgabe 200. Was darüber hinausgeht, ersetzt eine Zeile mit Verweis auf die vollständige Übersicht. Rechtstexte und Fehlerseiten lässt das CMS in der Seitenliste weg, weil sie keine Frage zum Thema beantworten. Statische Seiten stehen erst seit Fassung 1.0.153 in der Datei. Vorher war die llms.txt eines Mandanten, der fast nur aus Ratgeberseiten besteht, bis auf den Betreiberblock leer.

Ist das Lexikon eingeschaltet, bekommt es einen eigenen Abschnitt mit Link zur Übersicht und einem Hinweis auf den festen Aufbau jedes Eintrags: Kurzantwort, Kurz-Fakten, Einordnung und verwandte Begriffe. Darunter stehen die Begriffe mit ihren Adressen. Ein Sprachmodell weiß damit, wo es eine Definition findet und wie sie gegliedert ist. Die Links sind vollständige Adressen, damit die Datei auch losgelöst von der Website verständlich bleibt.

Auf einer Website, die noch nicht zur Indexierung freigeschaltet ist, schreibt das CMS keine llms.txt und löscht eine vorhandene. Sie wäre dort eine Einladung, Seiten zu lesen, die Suchmaschinen nicht aufnehmen sollen. Der Schalter ist unter Indexierung, Sitemap und robots.txt beschrieben. Ob KI-Crawler eine Website abrufen dürfen, regelt ohnehin die robots.txt, die llms.txt beschreibt nur, was es zu lesen gibt.

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Der RSS-Feed

Die zuletzt veröffentlichten Beiträge stehen als RSS-Feed unter feed.xml im Verzeichnis des Blogs, in der Vorgabe also unter /blog/feed.xml. Hat ein Mandant das Blog umbenannt, etwa in /ratgeber/, folgt der Feed der Einstellung. Der Feed enthält die 30 neuesten Beiträge. Jede Seite verweist im Kopf mit einem alternate-Link auf ihn, damit Browser und Feedreader ihn finden.

Zeitungstasche am Lenker eines Fahrrads vor einer Reihe Briefkästen im frühen Morgenlicht
Bild: KI-generiert

Der Feed folgt RSS 2.0. Die Spezifikation verlangt für jeden Kanal einen Titel, einen Link und eine Beschreibung [2]. Das CMS setzt dazu Sprache, Zeitpunkt der Erzeugung, eine Generator-Angabe und einen Selbstverweis nach Atom. Jeder Eintrag hat Titel, Link, Kategorie, eine Kurzfassung und ein Datum im Format nach RFC 822, wie es die Spezifikation vorsieht [2]. Als eindeutige Kennung dient die Adresse des Beitrags mit isPermaLink. Laut Spezifikation darf ein Feedreader dann annehmen, dass sie auf den vollständigen Eintrag führt [2]. Der Titel des Feeds nennt seit einer Korrektur den Namen der jeweiligen Website. Vorher hieß jeder Feed jedes Mandanten gleich, und im Feedreader war nicht zu erkennen, wessen Feed man abonniert hatte.

Wofür ein Feed heute noch taugt

Nach unserer Erfahrung ist ein Feed bis heute der einfachste Weg, andere Systeme über Neuigkeiten zu informieren, ohne dass jemand eine Schnittstelle bauen muss. Feedreader und viele Newsletter-Werkzeuge können RSS lesen. Für Fachportale ohne Anbindung an große Plattformen ist der Feed oft die einzige automatische Verbreitung. Das Glossar beschreibt den Begriff unter RSS-Feed.

Feed und llms.txt nutzen dieselben Felder. Was im Backend als Kurzfassung und als Kernaussagen gepflegt ist, erscheint im Feed und in der llms.txt. Eine gute Kurzfassung lohnt sich damit mehrfach: auf der Karte in der Blogübersicht, im Feed und in der Übersicht für Sprachmodelle. Wie die Felder eines Beitrags aussehen, beschreibt die Seite Inhaltsmodule: Blog, Lexikon und Themenseiten. Wie Websites in KI-Antworten genannt werden, behandelt die Hauptseite unter SEO CMS und statischer Seitengenerator, kurz GEO.

Lohnt sich eine llms.txt für deine Website, oder ist der Aufwand an anderer Stelle besser angelegt? Darüber sprechen wir in der gratis Sprechstunde, jeden ersten Samstag im Monat.

  1. Organisation The /llms.txt file. llmstxt.org, Jeremy Howard. Stand laufend. abgerufen am 31.10.2026
  2. Organisation RSS 2.0 Specification. RSS Advisory Board. Stand laufend. abgerufen am 31.10.2026

Häufige Fragen

Ist die llms.txt ein offizieller Standard?

Nein. Sie ist ein Vorschlag von Jeremy Howard aus dem Jahr 2024, offen für Beiträge aus der Gemeinschaft. Kein Dienst ist verpflichtet, sie zu lesen.

Kann ich den Nutzungshinweis in der llms.txt ändern?

Ja. Der Text steht in den Einstellungen. In der Vorgabe erlaubt er das Zitieren mit Quellenangabe.

Warum gibt es auf meiner Website keine llms.txt?

Vermutlich ist die Website noch nicht zur Indexierung freigeschaltet. Dann schreibt das CMS keine llms.txt.

Wie viele Beiträge stehen im RSS-Feed?

Die 30 zuletzt veröffentlichten. Entwürfe und geplante Beiträge erscheinen erst nach ihrer Veröffentlichung.

Wo finde ich den Feed?

Unter feed.xml im Verzeichnis des Blogs, in der Vorgabe /blog/feed.xml. Jede Seite nennt die Adresse im Kopf.

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Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Fehler entdeckt? Schreib uns.

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