Seed-Datei Eine Seed-Datei enthält die Startinhalte eines Projekts als Datei im Dateisystem statt nur in der Datenbank: Einstellungen, Seiten, Beiträge, Lexikoneinträge, Autorenprofile und Verzeichniseinträge. Beim Einlesen werden üblicherweise nur Datensätze angelegt, die noch nicht existieren; der Abgleich läuft über den Slug. Damit lässt sich Inhalt nachliefern, ohne im Backend überarbeitete Texte zu überschreiben.
Kurz-Fakten
Abgleich über den Slug: Vorhandenes bleibt unangetastet
Versionierbar, weil die Datei im Dateisystem liegt
Erlaubt den wiederholbaren Neuaufbau eines Projekts
Für den laufenden redaktionellen Betrieb ungeeignet
Bedeutung in der Praxis
Der Nutzen liegt beim Aufbau, nicht im Alltag. Sobald ein Projekt läuft und redaktionell gepflegt wird, gehört die Arbeit ins Backend – zwei Wahrheiten für denselben Text sind eine Fehlerquelle, und beim nächsten Neuaufbau gewinnt die falsche.
Praktikabel ist die Trennung nach Zeitpunkt: Was zum Start gehört, kommt aus der Datei. Was danach entsteht, entsteht im Backend.
Inhaber von SEO NW in Bertingen, entwickelt SEO CMS und betreut damit Verzeichnis-, Wissens- und Ratgeberportale im deutschsprachigen Raum. Schwerpunkt: technisches SEO, strukturierte Daten und die Frage, unter welchen Bedingungen Sprachmodelle einen Inhalt übernehmen.